<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wertschätzung Archive - Lebensberatung &amp; Training</title>
	<atom:link href="https://reginahochmuth.de/tag/wertschaetzung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://reginahochmuth.de/tag/wertschaetzung/</link>
	<description>Beratung und Training rund ums Leben: Beruf, Gefühle, Selbstwert</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2020 15:51:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.5.8</generator>
	<item>
		<title>Du bist ein wundervolles Unikat</title>
		<link>https://reginahochmuth.de/du-bist-ein-wundervolles-unikat/</link>
					<comments>https://reginahochmuth.de/du-bist-ein-wundervolles-unikat/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Hochmuth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2020 14:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lotusblüteneffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reginahochmuth.de/?p=1455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://reginahochmuth.de/du-bist-ein-wundervolles-unikat/">Du bist ein wundervolles Unikat</a> erschien zuerst auf <a href="https://reginahochmuth.de">Lebensberatung &amp; Training</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ich hatte mich schick gemacht, kurze schicke Hose über den Knien. Das war ca. 1990. Meine Beine stehen nicht gerade. Wir waren im Club, es war dort draußen im Garten, alle waren draußen. Wir hielten uns auf, und ich spürte/hörte ganz genau, wie über mich gelacht wurde. Von einer Gruppe junger Männer, gelacht, auf meine Beine gezeigt. (Der Nachteil vom feinfühligen Mensch, der oft (zu) viel mitkriegt).</p>
<p>Kennst Du es auch, dass Dich Urteile Anderer über Dich, Deine Optik, Deine Art, Deinen Charakter ganz tief getroffen haben? In diesem Artikel kannst Du anhand meiner eigenen Geschichte darüber lesen, warum Andere so etwas tun, und wie man damit umgehen kann.</p>
<p><span style="color: #006666;"><strong><span style="color: #009999;">Abwertung von Außen</span><br />
</strong></span></p>
<p>Meine Mutter hatte schon öfters über meine Figur was gesagt, sie sei „barock“ (aber nie schön), und das kannst Du nicht tragen, das sieht nicht gut aus. Naja, meine Figur löste schon immer einige Reaktionen aus, ich stand damit auch in der Abizeitung (sehr positiv), und es gab einige, die anfassen wollten, und beleidigt, weil sie nicht durften. Die lachten dann besonders gerne wenn ich vorbei ging.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Im Nachgang erkannt</strong></span></p>
<p>Ganz verschämt habe ich mit 17 einen Jeansminirock gekauft gehabt, den ich auch mit 19 noch anhatte, und wenn ich diese Bilder heute sehe, denke ich „wow“! Was für eine schöne junge Frau, so schöne Beine! Da gab es nichts, aber auch gar nichts, wofür man sich hätte schämen müssen. Nur meine Hamburger Tante, die sagte damals, ich hätte schöne Beine, könnte das gut tragen, wäre auch schön schlank. Sie war die einzige, die es so sah, und ihr glaubte ich damals schon nicht mehr.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Geglaubt, was Andere sagen</strong></span></p>
<p>Aber ich hatte ihnen geglaubt. Muss doch wahr sein, was sie sagen, und hatte keine eigene innere Haltung zu mir entwickelt gehabt.</p>
<p>Später im Studium, eine Studienkollegin: mit den Beinen würde ICH nichts Kurzes tragen (sagte sie in kurzen Hosen, mit einer ebenfalls nicht Model-Figur).</p>
<p>Selbst noch vor kurzem, vor 4 Jahren bei der Konfirmation unserer Großen. Ich hatte ein Kleid an (mir gefallen Kleider inzwischen an mir, und ich trage sie für festliche Anlässe gerne, auch im Sommer ein luftiges Kleid, herrlich) und fühlte mich wohl.</p>
<p>KEINER meiner angeheirateten Familie machte mir ein Kompliment. Meine eigene Mutter nahm mich ein paar Wochen nach der Konfirmation zur Seite, ganz verschämt, hinter vorgehaltener Hand „Du Regina, es gibt so formende Unterwäsche, man sah Deinen Po“. Zu dem Zeitpunkt tat es „nur“ noch weh, kurz, weil es an Altes erinnerte, aber es hatte schon keine Macht mehr über mich.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Interne/externe Referenz</strong></span></p>
<p>Hast Du schon mal vom Metaprogramm interne/externe Referenz gehört? Interne Referenz sind die Leute, denen völlig egal ist, was Andere sagen. Da kommen Inhalte und deren Bedürfnisse nicht an, nur was man selbst denkt und für richtig hält ist wahr. Das sind beratungsresistente Menschen, sie nehmen keinerlei Feedback und auch keine berechtigten Hinweise an. Dann gibt es die externe Referenz, das ist das krasse Gegenteil. Und es gibt noch viele Zwischenformen.</p>
<p>Ich war selbst ganz ganz stark bei der externaler Referenz. Was Andere über mich sagten, war Gesetz, das glaubte ich. So schlich sich auch eine Verunsicherung ein, damals in der Grundschule, in der ich bei jedem Auftritt gerufen wurde zum Flöte spielen. Weil ich gut spielte. Der gemeinsame Flötenlehrer von mir und er Schwester meiner damals besten Freundin sagte zu der Schwester, dass ich gar nicht so gut spielen würde. Mir würde dies oder das fehlen. Diese Schwester erzählte es meiner Freundin und die mir „der X hat gesagt, Du spielst gar nicht so gut“. Ja, da begann es dann zu nagen.</p>
<p>Aus heutiger Sicht treibt mir das nur noch die Tränen in die Augen. Denn, ich war immer gut. Jeder ist gut. So gut wie er ist. Und jeder ist schön. So schön wie er ist, einzigartig schön, keine Modelmaße von der Stange, kein Klon, aber individuell und wunderschön. Es steht NIEMANDEM zu, einen Anderen abzuwerten, niederzumachen, sich lächerlich zu machen, sich lustig zu machen. Diese Wunden, diese Stachel können so tief sitzen!</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Du bist ein wundervolles Unikat</strong></span></p>
<p>Du bist ein wundervolles Unikat. Das gilt es ganz tief zu verinnerlichen.</p>
<p>Einmal während einer Weiterbildung, 2011 war das, gestand ich einer sehr liebevollen Frau meine figürlichen Zweifel. Sie schaute mich an und sagte, aber Du hast so ein wunderschönes Gesicht! Da begann ein Wendepunkt. Man kann auf das schauen, was nicht ideal (in wessen Optiknorm??) ist, und man kann auf das schauen, was einem auch selbst sehr gut gefällt…..</p>
<p>Die moderne (von mir durchaus skeptisch betrachtete) psychologische Entwicklungsszene sagt in solchen Fällen natürlich (ohne den Schmerz zu würdigen): ah wie wunderbar! Welch tolle Gelegenheit für Dich zum eigenen Selbstwert zu kommen! Und, was hat dieses Resonanzfeld (also diese Abwertungen Anderer) mit Dir selbst zu tun?</p>
<p>Und weißt Du was? Diese Aussagen stimmen sogar teilweise. Es gibt in meiner Arbeit nur einen feinen Unterschied: der Schmerz dieser vielen Stachel muss wahrgenommen und gewürdigt werden. Gefühlt, durchgefühlt, sich selbst getr<span style="color: #666666;">östet, gehalten und getragen. Liebevoll und wertschätzend zu sich selbst. Das ist der Teil der wunderbaren Gelegenheit, seinen eigenen tiefen Selbstwert zu erlernen, eine tiefe Selbstliebe, die unabhängig vom Außen ist.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Mach´ Dich frei von Werturteilen Anderer – warum tun sie so etwas?</strong></span></p>
<p>Wenn das Gefühl gefühlt und getragen, getröstet und geliebt wurde, beginnt die Arbeit am eigenen Selbstwert. Es beginnt die Übung und das konsequente Training, unabhängig zu werden von anderer Meinung. Die ja nichts anderes ist als deren eigene Nicht-Fähigkeit, einen anderen Menschen in Liebe zu betrachten, was wiederum Rückschlüsse zulässt, wie sie zu sich selbst stehen. Aber das ist mir heute egal, denn jeder soll seinen Weg selbst gehen.</p>
<p>Nur lasse ich es nicht mehr zu, dass jemand, der selbst ein Problem hat, es dadurch löst, dass er sich auf- und mich abwertet. Ds ist der Teil zum Resonanzfeld. Ja, es kann mit mir selbst zu tun haben. Und, es kann auch mit dem Anderen zu tun haben. Die Kunst ist, dies zu unterscheiden, und nur seinen eigenen Teil zu bearbeiten.</p>
<p>Die weitere Kunst ist, nicht vollständig internal zu werden, denn dann würde man wertvolles und sinnvolles Feedback außen vorlassen, man würde in der eigenen Suppe kochen und sich ständig im eigenen blinden Fleck bewegen.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Die Lotusblütenmembran für den Lotusblüteneffekt<br />
</strong></span></p>
<p>Es geht um eine Art Sicherheitsinstanz. Egal, was Andere sagen – DEIN WERT ist vollständig, Du bist wunderbar. Abwertung darf abprallen. Dein Herz geschützt. Und wenn etwas Konstruktives kommt, dann dieses prüfen und ggf. annehmen oder verwerfen. Gutes darf an Dich herankommen, Blödes draußen bleiben. Wie bei der Lotusblüte.</p>
<p>Ein Beispiel dazu: nicht jedes Kleid steht jeder Frau. Dafür gibt es ja unterschiedliche Schnitte, mal ganz am Rande. Wenn mir ein Kleid an meiner Größe34-Freundin gefällt, wird es mir nicht passen. Ich habe weibliche Rundungen, mir gefällt das, und die kommen in einem anderen Kleid vorteilhafter zur Geltung. Wenn mir dann jemand, der so etwas auch wirklich sieht, sagt, schau, in dem Kleid wirkt Deine Figur vorteilhafter, es steht Dir besser, dann wäre ich doch blöd, da nicht drüber nachzudenken.</p>
<p>Warum sollte man etwas tragen, das zu jemand Anderem passt, aber nicht zu einem selbst? Mit dieser durchaus im übertragenen Sinne zu verstehenden Aussage meine ich nicht nur die Kleidung….</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Nur wünschen, dass Andere ändern, hilft nicht</strong></span></p>
<p>Es macht gar keinen Sinn, dass ich mir wünsche, die Menschen mögen nicht mehr so abwerten, nicht mehr so verletzen und stattdessen vor der eigenen Haustüre kehren. Sie werden es immer tun, solange sie noch nicht in ihrer Liebe sind.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Wie schön</strong></span></p>
<p>Was mich so unendlich freut ist, wenn ich die junge Generation sehe, wie selbstverständlich sie zu ihrer Schönheit stehen, tragen, was ihnen steht, mit jeder Figur, und diese ganz selbstverständlich zeigen. Offenbar haben wir Generation X/Y das Thema abgearbeitet, zumindest hier in Deutschland, so sieht es für mich aus. Meine Tochter sagt mir so oft, wie schön sie mich findet, wie gut mir dies oder das steht. Und ich ihr.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Erreichbare Wünsche</strong></span></p>
<p>Was ich mir wünsche ist, dass jeder zu seinem inneren Selbstwert kommt, der dies möchte, und der erkennt, dass er etwas dafür tun kann. Dass jeder die bereits erlittenen Schmerzen verarbeiten lernt, und das Einsetzen dieser inneren Sicherheitsinstanz, die schützt, und dennoch Gutes durchlässt. Dabei helfe ich gerne.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Drei konkrete Schritte</strong></span></p>
<p>Als ersten konkreten Schritt kannst Du ehrlich reflektieren, wie Du zu Dir und Deiner inneren und äußeren Schönheit stehst. Wer Dir schon Negatives über Dich gesagt hat, und wem Du geglaubt hast. Haben sie recht? Wirklich? Oder verbergen sie nicht vielmehr ihre eigenen negativen Gefühle über sich selbst damit?</p>
<p>Als zweiten Schritt kannst Du damit beginnen, gezielt an Anderen Ihre Schönheit zu sehen. Und das bei „Jedermann“, also nicht nur beim Hochglanzmodel. Und Du kannst es ihnen sagen, das tut ihnen und Dir gut.</p>
<p>Im dritten Schritt kannst Du jeden Morgen und jeden Abend in den Spiegel schauen. Wenn Du Dich noch gar nicht so magst, schau nur auf die eine einzige Stelle, die Du schön findest. Und wenn es der kleine Zehennagel vom linken Fuß ist! Wenn Du Dich schon mehr magst, kannst Du Dich ganz betrachten und genießen, oder gar ein Foto machen und dieses genießen.</p>
<p>Wahrnehmen, würdigen, weitergehen.</p>
<p>Du bist ein wundervolles Unikat. Vielleicht magst Du Dir das Bild zum Blog abspeichern, es ist dafür extra in &#8222;Ich-Form&#8220; geschrieben. Dass Du Dir auch wirklich glaubst.</p>
<p>Alles Liebe, Regina</p>
<p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#newslettereintrag">Newslettereintrag</a></p>
<p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#kontaktformularneu">Kontakt</a></p>
<p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#terminbuchung">Terminbuchung</a></p>
<p>#Lotusblüteneffekt #Selbstwert #Selbstliebe #Wertschätzung</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://reginahochmuth.de/du-bist-ein-wundervolles-unikat/">Du bist ein wundervolles Unikat</a> erschien zuerst auf <a href="https://reginahochmuth.de">Lebensberatung &amp; Training</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://reginahochmuth.de/du-bist-ein-wundervolles-unikat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Du bist Du &#8211; über den Selbstwert unabhängig von Lob vom Außen</title>
		<link>https://reginahochmuth.de/du-bist-du-selbstwert/</link>
					<comments>https://reginahochmuth.de/du-bist-du-selbstwert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Regina Hochmuth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 10:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://reginahochmuth.de/?p=1381</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://reginahochmuth.de/du-bist-du-selbstwert/">Du bist Du &#8211; über den Selbstwert unabhängig von Lob vom Außen</a> erschien zuerst auf <a href="https://reginahochmuth.de">Lebensberatung &amp; Training</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Hach geht es mir gut heute, das ist sooo schön, stell Dir vor, heute hat mich so eine schöne Nachricht erreicht, jemand hat gesagt, er mag mich! Findet mich gut! Ich mache gute Arbeit! Ah, das läuft runter wie Öl. Gestern ging es mir ganz schlecht, denn da hat jemand während des Webinars seine Kamera ausgeschaltet, bestimmt habe ich schlechte Arbeit gemacht. Die ganze Nacht habe ich nicht geschlafen.</p>
<p>Kennst Du das auch von Dir? Dass es Dir total nahe geht, wenn Du kritisiert wirst? Oder noch schlimmer, nicht mal Kritik, sondern mit Ablehnung, Abwendung, Entfreundung, Schweigen, ohne dass Du weißt, was Du „falsch gemacht“ hast, konfrontiert wurdest?</p>
<p>Die Einleitung dieses Textes ist eine fiktive Geschichte. Heute. Vor noch 8 Jahren war sie für mich wahr! Da ich viele Seminare gebe, die zwecks Evaluation immer einen „Beurteilungsbogen“ (ja, er heißt bei manchen Kunden nicht Feedbackbogen, sondern Beurteilungsbogen) am Ende stehen hatten, habe ich sehr viele Beurteilungen erhalten. Die meisten, über 95%, mit sehr gut und gut. Immer wieder mal waren einzelne „befriedigend“ enthalten, und ganz ganz selten welche, die mit mir überhaupt nicht konnten. Diese einzelnen Stimmen, sie haben mich so beschäftigt! Ich habe mich reflektiert, „bis der Arzt kommt“, wie es meine Freundin liebevoll benennt. Ja, auch nicht nur beruflich. Auch private Kritik hat mich oft tagelang erschüttert.</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Geht es Dir auch so?</strong></span></p>
<blockquote><p>Du bist Du</p>
<p>Es geht Dir besser, weil Du Lob, Anerkennung oder Wertschätzung von jemandem bekommen hast?</p>
<p>Die schlechte Nachricht:<br />
<span>Du bist immer noch Du, genau der gleiche Mensch.</span></p>
<p>Es geht Dir schlecht, weil Du Kritik, Abwertung oder Geringschätzung von jemandem bekommen hast?</p>
<p>Die gute Nachricht:<br />
Du bist immer noch Du, genau der gleiche Mensch!</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nur, warum gelingt uns das so schwer? Was heißt uns, es geht ja nicht allen so. Aber uns, die es sich so zu Herzen nehmen, wenn sie kritisiert werden, wenn sie keine Wertschätzung erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Was ist da los?</strong></span></p>
<p>Wertschätzung, die von außen kommt, tut zwar gut, ja, aber….., ja, aber. Ist Dir schon aufgefallen, dass Du Dich über Wertschätzung weniger freust, wie Dir Kritik an die Nieren geht? Ist das bei Dir so? Bei mir war es das. Oder, dass die Wertschätzung von außen zwar toll war, aber schnell wieder „verpuffte“? Quasi wie wenn Du eine Blume gießt, die schon lange nicht mehr gegossen wurde, da fließt das Wasser nur so durch, es wird nicht aufgenommen.</p>
<p>Wie wäre es, wenn Du völlig unabhängig wärst davon, ob Du Wertschätzung von außen bekämst? Wenn es Dich zwar weiterhin freuen würde, aber nicht Deine existenzielle Nahrung darstellen würde? Die Du brauchst für Deinen Selbstwert? Wenn der Selbstwert in Dir drin stabil existieren könnte, egal, was jemand von außen sagt?</p>
<p>Stößt Dir das jetzt auf? Existenzielle Nahrung? Stimmt doch gar nicht, ist doch gar nicht so! Wirklich?</p>
<p>Ich habe irgendwann einmal bemerkt, dass Wertschätzung zu bekommen, mir guttat. Um sie zu bekommen, habe ich viel getan! Ich habe mich optimiert, an meinen Verhaltensweisen geschraubt, an meiner Ausdrucksweise, nur damit sich jemand nicht daran stört. Mich reflektiert, Fehler bei mir gesucht. All das habe ich gemacht, ohne es klarzuhaben, dass ich das tue, damit ich Wertschätzung bekomme. Es war mir völlig unbewusst.</p>
<p>Später wurde mir klar, dass es abhängig macht, sie zu brauchen. Sie macht abhängig von den Menschen, die einem das geben. Somit ist es eine Form von Macht, die ich Anderen zugestehe. Eine Verhaltensänderung, weg von meiner wahren Natur, hin zu einem Spielball der unterschiedlichsten Wünsche anderer Menschen. Damit war ich nicht alleine. Im Gegenteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Warum machen wir Menschen sowas?</strong></span></p>
<p>Es scheint etwas in ihnen drin zu geben, das es für wichtiger hält, Anderen zu gefallen, um Wertschätzung zu bekommen, als nach ihrem Naturell zu leben, und es in Kauf zu nehmen, abgelehnt zu werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Was könnte das sein?</strong></span></p>
<p>Dazu muss man tief runter gehen in die Psyche. Meiner Erfahrung nach sind es existenzielle Ängste des kleinen Kindes, das über die Zellenergie auch heute noch in jedem lebt. Ängste, die besagten, „wenn ich nicht lieb Kind bin, hat mich Mutti nicht mehr lieb, und wenn sie mich nicht liebhat, kriege ich keine Fürsorge und kein Essen und muss sterben“. Im Erwachsenenalter zeigt sich diese damals existenziell völlig berechtigen Gedanken in Form von „Wertschätzung = Annahme = Überleben, Kritik = Ablehnung = Tod“. Ja, es ist berechtigte Todesangst, die ein kleines Kind hat, wenn es durch die Eltern abgelehnt wird. Diese Angst wird auch im Erwachsenenalter durch Kritik aufs Heftigste getriggert. Todesangst durch Kritik? Ja. Wer ganz tief runter schaut, und das gelingt nicht auf den ersten Blick, kann dies spüren und wahrnehmen. An der Stelle beginnt eine ganz ganz tiefe Heilung alter verdrängter und unbewusster Anteile. Wachstum von der Wurzel aus frei nach oben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Hat jeder diese Angst?</strong></span></p>
<p>Nicht jeder, nicht jeder in gleichem Maße. Und dennoch ist das Thema des eigenen Wertes, des Selbstwertes unabhängig von außen, ein ganz großes zentrales Thema nahezu jeder Persönlichkeitsentwicklung. Zu dieser ist nicht jeder bereit. Und das ist OK.</p>
<p>Wenn wir unabhängig von Anderen, im Leben ethischer Prinzipien, zu uns stehen können, als der, der wir sind. Unser Naturell. Unsere Talente, unsere Gaben. Sie zeigen! So wie sie sind! Wäre das nicht toll? Wie wäre es, wenn Du aus Kritik lernen könntest, was es zu lernen gibt, und den Rest einfach bei dem belassen könntest, der sie Dir geben will? Wenn Dich Wertschätzung zwar freut, aber Du Dich dafür nicht verbiegen musst? Wenn Du in Dir selbst so einen stabilen Selbstwert hast, dass Du zu Dir stehen kannst, auch unter Kritik?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Die gute Nachricht ist, das kann man lernen.</strong></span></p>
<p>Wie? Dieser Weg ist bei jedem unterschiedlich. Aber eine Grundhaltung lege ich Dir sehr ans Herz, sie hilft den meisten Menschen: Selbstmitgefühl, Self compassion auf Englisch. Mitgefühl für all seine Emotionen entwickeln, denn das ist der Türöffner für Selbsterkenntnis, für Selbstwert, Selbstliebe und macht frei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #009999;"><strong>Eine konkrete Übung für Dich, wie Du mit Kritik umgehen kannst:</strong></span></p>
<blockquote><p>Setze ein Stopp im Außen – einen Schutz, eine Pause für Dich selbst, eine Grenze, dass die Verletzung nicht ganz tief einfährt</p>
<p>Gebe Dir selbst Mitgefühl, für Deinen Schmerz, Dein Gefühl</p>
<p>So lange wie es dauert</p>
<p>Dann reflektiere: was an dem, was der Andere sagte ist wahr? Was kann ich hieraus für mich lernen? Falls Du was gefunden hast, bedanke Dich zumindest für Dich selbst beim Anderen, welch Geschenk er Dir doch gemacht hat, eine Chance zur Weiterentwicklung. Kostenlose Lernimpulse, und er hätte auch schweigen können, dann hättest Du nicht gewusst, was los ist. Er hat sich gegen Energieaufwand dafür entschieden, Dir mit seiner Kritik einen Impuls zur Entwicklung anzubieten!</p>
<p>Gibt es jetzt noch etwas zum Anderen zu sagen? So etwas wie „danke für Dein Feedback“, oder „danke, an dieser Stelle hast Du völlig Recht, nur hier bin ich anderer Meinung“? Oder „danke für Deine Meinung, die ich jedoch nicht teile“?</p>
<p>Sich selbst an sich freuen, an dem wunderbaren Wesen, das man doch ist, in all seinen Facetten</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles Liebe, und melde Dich gerne, wenn Du hierbei Unterstützung haben möchtest. Ich freue mich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#newslettereintrag">Newslettereintrag</a><o:p></o:p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#kontaktformularneu">&nbsp;</a></p>
<p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#kontaktformularneu">Kontakt</a><o:p></o:p></p>
<p><a href="https://reginahochmuth.de/kontakt/#terminbuchung">Terminbuchung</a><o:p></o:p></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://reginahochmuth.de/du-bist-du-selbstwert/">Du bist Du &#8211; über den Selbstwert unabhängig von Lob vom Außen</a> erschien zuerst auf <a href="https://reginahochmuth.de">Lebensberatung &amp; Training</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://reginahochmuth.de/du-bist-du-selbstwert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
